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HUNDherum positiv

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Tipps fuer ein entspannteres Silvester

December 27, 2016

 

 

Für so manchen Hundebesitzer kann Silvester schnell zur nervlichen Belastungsprobe werden. Wie ihr eurem Hund helfen könnt, Silvester besser zu überstehen,  dazu möchte ich euch ein paar Tipps geben.

 

Die Tage vor Silvester

Bereits kurz nach Weihnachten beginnt schon der eine oder andere besonders Schießwütige damit, seine Schätze gen Himmel zu jagen. Bei ängstlichen Hunden sorgen also bereits die Tage vor Silvester (und oft auch die ersten Tage im neuen Jahr) für Stress.

  • Achtet darauf, euren Hund gut zu sichern, denn besonders zum Jahreswechsel gibt es besonders viele Vermisstenmeldungen, was nicht sein muss. Deshalb am besten Brustgeschirr und Halsband drauf und den Hund doppelt sichern & auf Freilauf ein paar Tage besser verzichten!

  • Wenn ihr einen GPS Tracker besitzt (wie z.B. von der Firma Tractive) vergesst nicht, diesen an eurem Hund anzubringen.

  • Zum Spazierengehen wählt am besten einen Zeitpunkt,an dem es ruhiger ist, wie in den früheren Morgenstunden, mittags oder am späteren Abend.

  • Wählt Gegenden zum spazieren gehen aus, wo es unwahrscheinlicher ist, auf Schießwütige zu treffen.

  • Gegenkonditionierung/Training: sollte euch dennoch ein Geräusch überraschen, könnt ihr direkt gegenkonditionieren, indem ihr eurem Hund etwas Angenehmes anbietet, damit er das unangenehme Geräusch mit etwas Positivem verbindet. Das können ein paar Leckerlis sein oder ein kurzes Spiel oder was auch immer.

 

Natürliche Hilfsmittel

Grundsätzlich gilt: DAS eine perfekte Mittel gegen Angst gibt es nicht, aber es gibt einige ganz gut wirksame natürliche Mittel.

  • Adaptil (Halsband, Zerstäuber, Tabletten): Der Wirkstoff von Adaptil ist das Dog Appeasing Pheromone (DAP). Diese Pheromone sind Botenstoffe, die unter anderem die Mutterhündin abgibt und so ihren Welpen ein Sicherheits- und Geborgenheitsgefühl gibt.

  • Relax-Liquid (Tropfen): Ein rein natürliches pflanzliches Mittel gibt es von Vet Concept und stärkt die nervliche Belastbarkeit. Damit sollte man allerdings bereits einige Tage vor Silvester beginnen (um den 26.12.).

  • Bachblüten Notfall-Globuli: Ein recht bekanntes natürliches Mittel sind die Notfall-Bachblüten, eine Mischung aus 5 Bachblüten. Auch damit sollte man am besten bereits ein paar Tage vor Silvester beginnen (4x täglich 4 Globuli). Ab dem letzten Tag vor Silvester kann man häufigere Gaben, zwischen 6 – 10x täglich, geben. Bachblüten haben keinerlei negative Auswirkungen und können auch nicht überdosiert werden.

Die Finger lassen sollte man vor Medikamenten mit dem Wirkstoff „Acepromazon“, die beispielsweise in Sedalin, Vetranquil oder Calmivet enthalten sind. Diese entspannen lediglich die Muskeln, haben aber keinerlei Einfluss auf die Angst – sie machen bewegungsunfähig, aber geräuschempfindlicher!

 

Do´s - Praktische Hilfsmittel & Managementmaßnahmen

  • Thundershirt: es wird eng um den Hund angelegt, sodass es einen leichten und gleichmäßigen Druck auf den Brustkorb ausübt und so den Hund entspannt. Hat der Hund grundsätzlich kein Problem damit, etwas anzuhaben, kann das Thundershirt ein gutes Hilfsmittel sein. Aber Achtung: wird das Shirt immer nur in aufregenden, stressigen Situationen angezogen, wird es vom Hund mit eben diesem Stress verknüpft. Deshalb einfach immer wieder einmal auch in entspannen Situationen anziehen.

  • Ätherisches Öl: bei Menschen und Hunden wirken ätherische Öle gleichermaßen entspannend, anregend, beruhigend, entzündungshemmend und vieles mehr. Stellt also eine kleine Duftlampe mit einem beruhigenden Öl auf wie z.B. Lavendel oder Mandarine oder Zitrone (eher angstlösend).

  • Rolläden runter – Musik an: eine gute Idee ist es, die von außen kommenden Geräusch zu dämmen (wenn ihr also habt: Rolläden runter) und schaltet drinnen Musik an.

  • Der perfekte Platz: dieser ist überall dort, wo der Hund gerne ist! Ist euer Hund lieber alleine im hintersten Eck der Wohnung, dann lasst ihn dort. Ist er lieber bei euch unter eurer Decke, ist das auch gut. Euer Hund sollte entscheiden dürfen, wo er sich am wohlsten & sichersten fühlt.


Leidet euer Hund panische Ängste, ist es sicherlich eine Überlegung wert, Silvester an einem wirklich ruhigen Ort zu verbringen (ein Last-Minute-Tipp: ab ins Auto & Silvester auf der Autobahn verbringen – klingt eigenartig, hilft aber oft sehr gut!).

 

Dont´s!

Leider liest man auch heutzutage immer wieder, dass man Hunde ignorieren soll, wenn sie Angst haben.  Argumentiert wird dabei, dass man die Angst damit scheinbar verstärkt, was aber schlicht & ergreifend nicht möglich ist. Fügt man zu einem schlechten Gefühl etwas Positives hinzu, wird das Gefühl dann schlechter oder besser?
Was man dabei beachten sollte: wenn sich ein Hund grundsätzlich nicht gern anfassen lässt, ist es keine gute Idee, denn dann würde ich etwas Unangenehmes hinzufügen...  Ihr könnt also eurem Hund ruhig beistehen, ihn streicheln, ihn trösten und für ihn da sein. Wir selbst sollten dabei positiv & gelassen sein.

Einen guten Artikel zu dem Thema findet ihr unter folgendem Link !

 

Ich wünsche Euch & euren Vierbeinern einen guten Rutsch & einen hoffentlich etwas entspannteren Jahreswechsel!

 

Eure Verena & Izaya

 

 

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